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CATEGORIES:Konzerte, Lesungen, Theater, SALON Á LA CARTE 
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SUMMARY:GOLD & ASCHE
DESCRIPTION:Hommage an die Weimarer Repulik mit Musik und Geschichten.Eine szenische Da
 rbietung mit hohem Unterhaltungswert.\nChanson-Sängerin und Conférencièr
 e Marie Oser präsentiert, begleitet von Sophie Sczepanek am Piano, amüsan
 t und tiefgründig Chansons und Geschichten aus den 1920er und 1930er Jahre
 n.\n\nMarie Oser bettet ihre Erzählung in einen fiktiven Rahmen. Als Zeitr
 eisende, die eben noch in den 1920er Jahren war, begegnet sie der Pianistin
  Sophie, einer jungen Frau von heute. Gemeinsam begegnen sie Künstler:inne
 n von damals und lassen sie in Chansons und Texten als Zeitzeug:innen zu Wo
 rt kommen. Sie begegnen Friedrich Hollaender, charmant, sozialkritisch und 
 mit einer großen Sehnsucht im Leib. Sie bewundern Marlene Dietrich im Film 
 der „Der blaue Engel“ und später als Frontsängerin.Mit der „Revolverschna
 uze“ Claire Waldoff streifen sie durch die queere Szene Berlins. Sie bringe
 n Kurt Tucholsky zu Gehör, bissig, pessimistisch und weitsichtig, und Masc
 ha Kaléko spricht bereits aus dem Exil zu ihnen.Dazwischen schwelgen sie i
 n den großen Filmmusiken von Werner Richard Heymann und Songs aus Babylon B
 erlin, denn „unter dem Deckmantel entspannter Abendunterhaltung“, so Hollae
 nder, kann am besten „eine Giftoblate verabreicht werden, die suggestiv ein
 gegeben und hastig verschluckt, weit über den harmlosen Abend hinaus, das 
 gemütlich rollende Blut entzündet, das träge Hirn zum Denken aufreizt“. 
 \nUnd so stehen die Zeitreisende, Sophie und das Publikum am Ende gemeinsam
  vor der Frage: Wo stehen wir eigentlich heute?\n\nNeben bekannten Liedern 
 und Melodien aus der Zwischenkriegszeit präsentieren uns Oser/Sczepanek au
 ch bisher kaum bekannte Kostbarkeiten zeitgenössischer Komponist:innen, so
  Ringelnatz-Vertonungen des Berliner Komponisten Peter Rodekuhr und Kaléko
 -Vertonungen DOTA.Freuen Sie sich auf eine gute Mischung aus Poesie, Witz, 
 Melancholie, Sarkasmus und Lebensfreude. Geschichtlicher Hintergrund: Einge
 bettet zwischen zwei Kriegen entfalteten die sogenannten „goldenen“ Zwanzig
 er Jahre eine besondere Dynamik, die auch heute noch und vielleicht gerade 
 jetzt wieder fasziniert. Den großen Katastrophen des ersten Weltkrieges und
  der Spanischen Grippe soeben entkommen, feierten die Menschen in den große
 n Städten und besonders in Berlin das Leben. Freilich hatte dieses Feiern 
 etwas Abgründiges, denn es war gegen den Schmerz über das Erlebte gericht
 et und gegen die Angst, die noch immer in den Knochen steckte.\nZwischen  z
 wei Kriegen entfalteten die sogenannten „goldenen“ Zwanziger Jahre eine bes
 ondere Dynamik, die auch heute noch und vielleicht gerade jetzt wieder fasz
 iniert. Den großen Katastrophen des ersten Weltkrieges und der Spanischen G
 rippe soeben entkommen, feierten die Menschen in den großen Städten und be
 sonders in Berlin das Leben. Freilich hatte dieses Feiern etwas Abgründige
 s, denn es war gegen den Schmerz über das Erlebte gerichtet und gegen die 
 Angst, die noch immer in den Knochen steckte.\n\nFriedrich Hollaender, an d
 essen Autobiografie sich die musikalische Erzählung orientiert, spricht vo
 m „Amüsiertotentanz“ derer, die übriggeblieben waren. Neben den jetzt wie
  Pilze aus dem Boden schießenden Tanzlokalen, in denen die Menschen ihrer w
 enig goldenen Realität entfliehen konnten, entstand in dieser Zeit auch ei
 n intellektuelles und scharfzüngiges politisches Cabaret. Es stellte sich 
 gegen den Krieg, nahm die Schwächen der Weimarer Demokratie aufs Korn und 
 machte queere Lebensweisen und die Emanzipation der Frau zum Thema. Zu Begi
 nn der 1930er Jahre trieb der aufkommende Faschismus Künstler:innen um, un
 d sie versuchten das Bürgertum, das die Gefahr nicht wahrhaben wollte, mit
  mehr oder weniger verschlüsselten Texten und Liedern aufzurütteln.\n Ein
 tritt: 27,00 € / 22,00 € \nVVK Kölnticket HIER (https://www.koelnticket.de/
 eventseries/gold-asche-chansons-geschichten-4118600/?affiliate=5SO)
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<div><span style="color: #ff0000;">Hommage an die Weimarer Repulik mit Musi
 k und Geschichten.</span></div><div><span style="color: #ff0000;">Eine szen
 ische Darbietung mit hohem Unterhaltungswert</span>.</div><div><br>Chanson-
 Sängerin und Conférencière Marie Oser präsentiert, begleitet von Sophie
  Sczepanek am Piano, amüsant und tiefgründig Chansons und Geschichten aus
  den 1920er und 1930er Jahren.<br><br></div><div>Marie Oser bettet ihre Erz
 ählung in einen fiktiven Rahmen. Als Zeitreisende, die eben noch in den 19
 20er Jahren war, begegnet sie der Pianistin Sophie, einer jungen Frau von h
 eute. Gemeinsam begegnen sie Künstler:innen von damals und lassen sie in C
 hansons und Texten als Zeitzeug:innen zu Wort kommen. Sie begegnen Friedric
 h Hollaender, charmant, sozialkritisch und mit einer großen Sehnsucht im Le
 ib. Sie bewundern Marlene Dietrich im Film der „Der blaue Engel“ und späte
 r als Frontsängerin.</div><div>Mit der „Revolverschnauze“ Claire Waldoff s
 treifen sie durch die queere Szene Berlins. Sie bringen Kurt Tucholsky zu G
 ehör, bissig, pessimistisch und weitsichtig, und Mascha Kaléko spricht be
 reits aus dem Exil zu ihnen.</div><div>Dazwischen schwelgen sie in den groß
 en Filmmusiken von Werner Richard Heymann und Songs aus Babylon Berlin, den
 n „unter dem Deckmantel entspannter Abendunterhaltung“, so Hollaender, kann
  am besten „eine Giftoblate verabreicht werden, die suggestiv eingegeben un
 d hastig verschluckt, weit über den harmlosen Abend hinaus, das gemütlich
  rollende Blut entzündet, das träge Hirn zum Denken aufreizt“. <br>Und so
  stehen die Zeitreisende, Sophie und das Publikum am Ende gemeinsam vor der
  Frage: Wo stehen wir eigentlich heute?<br><br></div><div>Neben bekannten L
 iedern und Melodien aus der Zwischenkriegszeit präsentieren uns Oser/Sczep
 anek auch bisher kaum bekannte Kostbarkeiten zeitgenössischer Komponist:in
 nen, so Ringelnatz-Vertonungen des Berliner Komponisten Peter Rodekuhr und 
 Kaléko-Vertonungen DOTA.</div><div>Freuen Sie sich auf eine gute Mischung 
 aus Poesie, Witz, Melancholie, Sarkasmus und Lebensfreude.</div><div>&nbsp;
 </div><div><b>Geschichtlicher Hintergrund</b>:&nbsp;</div><div><p>Eingebett
 et zwischen zwei Kriegen entfalteten die sogenannten „goldenen“ Zwanziger J
 ahre eine besondere Dynamik, die auch heute noch und vielleicht gerade jetz
 t wieder fasziniert. Den großen Katastrophen des ersten Weltkrieges und der
  Spanischen Grippe soeben entkommen, feierten die Menschen in den großen St
 ädten und besonders in Berlin das Leben. Freilich hatte dieses Feiern etwa
 s Abgründiges, denn es war gegen den Schmerz über das Erlebte gerichtet u
 nd gegen die Angst, die noch immer in den Knochen steckte.</p><p>Zwischen &
 nbsp;zwei Kriegen entfalteten die sogenannten „goldenen“ Zwanziger Jahre ei
 ne besondere Dynamik, die auch heute noch und vielleicht gerade jetzt wiede
 r fasziniert. Den großen Katastrophen des ersten Weltkrieges und der Spanis
 chen Grippe soeben entkommen, feierten die Menschen in den großen Städten 
 und besonders in Berlin das Leben. Freilich hatte dieses Feiern etwas Abgru
 ̈ndiges, denn es war gegen den Schmerz über das Erlebte gerichtet und gege
 n die Angst, die noch immer in den Knochen steckte.</p><p><br>Friedrich Hol
 laender, an dessen Autobiografie sich die musikalische Erzählung orientier
 t, spricht vom „Amüsiertotentanz“ derer, die übriggeblieben waren. Neben 
 den jetzt wie Pilze aus dem Boden schießenden Tanzlokalen, in denen die Men
 schen ihrer wenig goldenen Realität entfliehen konnten, entstand in dieser
  Zeit auch ein intellektuelles und scharfzüngiges politisches Cabaret. Es 
 stellte sich gegen den Krieg, nahm die Schwächen der Weimarer Demokratie a
 ufs Korn und machte queere Lebensweisen und die Emanzipation der Frau zum T
 hema. Zu Beginn der 1930er Jahre trieb der aufkommende Faschismus Künstler
 :innen um, und sie versuchten das Bürgertum, das die Gefahr nicht wahrhabe
 n wollte, mit mehr oder weniger verschlüsselten Texten und Liedern aufzuru
 ̈tteln.</p></div><div>&nbsp;</div><div>Eintritt: 27,00 € / 22,00 €&nbsp;<br
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