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SUMMARY:„GESTUNDETE ZEIT“ Klänge & Worte aus anderen Welten
DESCRIPTION:Collage aus Worten und Musik mit Yin Chiang, Klavier, Philine Conrad &amp; 
 Michael Denhoff -Worte\nDie Zeiten ändern sich, die Welt befindet sich in s
 tetem Wandel. Doch scheinbar noch nie in der Menschheitsgeschichte geschah 
 dies so verstörend schnell wie seit der Entdeckung eines neuartigen Erreger
 s Ende 2019. Alle vermeintlichen Gewißheiten wurden mit einem Mal infragege
 stellt, Bedrückung und Enge begleiten uns im Außen wie Innen nun schon mehr
 ere Jahre und unser Gefühl für Zeit und Raum wurde mit dem erzwungenen Stil
 lstand ausgehebelt. Die Welt ist nicht mehr dieselbe wie zuvor, sie steht K
 opf.\nPhasen der Unsicherheit und Ungewißheit gab es jedoch zu allen Zeiten
  in der Geschichte.\n Wie reagiert die Kunst darauf? – mit Protest, mit Rüc
 kzug, mit Gegenentwürfen?\n \n Die klanglichen Herbheiten der Musik von Gal
 ina Ustwolskaja sind eine „strenge Stimme aus dem schwarzen Loch Leningrad“
  (Victor Suslin), wie auch die „Fälle“ von Daniil Charms als grotesk launig
 er Spiegel der Absurditäten im diktatorisch kommunistischen Russland, denen
  Dmitri Schostakowitsch mal mit musikalischem Spott, mal mit Rückzug ins In
 nere begegnete.\n \n Der Monolog „Stillstand“ aus Philine Conrads neuem Stü
 ck „Ich bin nicht Camille“ und auch Michael Denhoffs „Gegenzeitzähler“ (cou
 ntertimecounter) reflektieren die eigenen Befindlichkeiten in einer Zeit de
 r als absurd und kafkaesk erlebten psychischen wie sozialen Konfusionen.\nD
 ie musikalische Gestaltung des Abends übernimmt die taiwanesische Pianistin
  Yin Chiang.\nEintritt: 18 € \n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Collage aus Worten und Musik mit&nbsp;Yin Chiang, Klavier,&nbsp;Philine 
 Conrad &amp; Michael Denhoff -Worte</p><p>Die Zeiten ändern sich, die Welt 
 befindet sich in stetem Wandel. Doch scheinbar noch nie in der Menschheitsg
 eschichte geschah dies so verstörend schnell wie seit der Entdeckung eines 
 neuartigen Erregers Ende 2019. Alle vermeintlichen Gewißheiten wurden mit e
 inem Mal infragegestellt, Bedrückung und Enge begleiten uns im Außen wie In
 nen nun schon mehrere Jahre und unser Gefühl für Zeit und Raum wurde mit de
 m erzwungenen Stillstand ausgehebelt. Die Welt ist nicht mehr dieselbe wie 
 zuvor, sie steht Kopf.<br />Phasen der Unsicherheit und Ungewißheit gab es 
 jedoch zu allen Zeiten in der Geschichte.<br /> Wie reagiert die Kunst dara
 uf? – mit Protest, mit Rückzug, mit Gegenentwürfen?<br /> <br /> Die klangl
 ichen Herbheiten der Musik von Galina Ustwolskaja sind eine „strenge Stimme
  aus dem schwarzen Loch Leningrad“ (Victor Suslin), wie auch die „Fälle“ vo
 n Daniil Charms als grotesk launiger Spiegel der Absurditäten im diktatoris
 ch kommunistischen Russland, denen Dmitri Schostakowitsch mal mit musikalis
 chem Spott, mal mit Rückzug ins Innere begegnete.<br /> <br /> Der Monolog 
 „Stillstand“ aus Philine Conrads neuem Stück „Ich bin nicht Camille“ und au
 ch Michael Denhoffs „Gegenzeitzähler“ (countertimecounter) reflektieren die
  eigenen Befindlichkeiten in einer Zeit der als absurd und kafkaesk erlebte
 n psychischen wie sozialen Konfusionen.</p><p>Die musikalische Gestaltung d
 es Abends übernimmt die taiwanesische Pianistin Yin Chiang.</p><p>Eintritt:
  18 €&nbsp;</p>
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