DEN TANZ DER 20ER JAHRE LERNEN UND SPASS HABEN!
Der Charleston (auch: 20s Charleston) ist ein US-amerikanischerGesellschaftstanz des 20. Jahrhunderts. Er wurde nach der Hafenstadt Charleston in South Carolina benannt.Der Tanz lässt sich im Wesentlichen auf den Juba-Dance zurückführen, einen Plantagentanz, den afroamerikanische, aus Westafrika stammende Sklaven tanzten. Die von dem Pianisten und Komponisten James P. Johnson komponierte Jazz-Melodie The Charleston, 1923 erstmals in dem Broadway-Musical Running Wildaufgeführt, verhalf dem Tanz in den USA und in der Welt zu Popularität. In Europa wurde er 1925 durch Josephine Baker bekannt.
Obwohl der Tanz ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt wurde, konnte er sich in den USA als „weißer“ Gesellschaftstanz etablieren. Er wird verbunden mit Flappern und Speakeasy-Lokalen. Dort tanzten Frauen alleine oder zusammen, unter anderem, um sich über die Alkoholprohibition der USA zu mokieren. Dies führte dazu, dass der Tanz als provokativ und unsittlich galt: Dies sei kein Tanz, sondern entfesselte Erotik, eine wilde, ekstatische Orgie.
Der Charleston war neu und wurde als frech wahrgenommen. Die amerikanische Tänzerin Josephine Baker machte ihn, mit einem Bananen nachempfundenen lasziven Tanzkostüm bekleidet, in europäischen Metropolen wie Berlin bekannt. Man tanzte ihn nicht als Paar, wie bei den klassischen Tänzen, sondern auseinander. Gegebenenfalls sogar ohne Partner oder gleichgeschlechtlich. Die selbstbewusst auftretende Frau der 1920er Jahre fand hier ihre Entsprechung im Tanz.
Bei unseren tollen VIVE LA BOÈHME Shows zeigt unsere Tanzlehrerin Fräulein Nicole stets eine paar Charlestontanz Grundschritte. Wer mehr lernen und können möchte, kommt gern zu dem Tanzworkshop am 07.11. von 15.30h bis 17.30h
Kursgebühr: 35,00 € Anmeldung erwünscht: info@hinterhofsalon.deMindestanzahl 10 Teilnehmer. Maximalanzahl 20 Teilnehmer
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